Dienstag, 30. August 2011

Schriftliches Multiplizieren

Schriftliches Multiplizieren üben:
Einfach nur lernen! - Multiplikation
Bis das schriftliche Multiplizieren richtig sitzt, bedarf es einiger Übung. Zu groß sind die Fehlerquellen, gerade bei vielstelligen Zahlen. Klar ist: Je besser das kleine Einmaleins schon im Vorfeld sitzt, umso leichter ist es, auch umfangreiche schriftliche Multiplikationen fehlerlos durchzuführen.

Hat Ihr Kind die Durchführung einer schriftlichen Multiplikation dann in der Schule gelernt, so ist es wichtig, für für ausreichende Übung zu sorgen. Erst, wenn eine größere Anzahl an gleichartigen Aufgaben gelöst wurde, kann man davon ausgehen, dass der Vorgang nicht nur verstanden, sondern auch beherrscht wird. Da sämtliche anderen Rechenarten auf den vier Grundrechenarten aufbauen, ist es ausgesprochen wichtig, dass dieser Stoff sitzt. Dazu gibt es nur einen Weg: Übung. Doch leider findet sich in vielen unserer abwechslungsreichen und bunt bebilderten Schulbücher kaum je eine entsprechende Menge wirklich gleichartiger Aufgaben, die dafür sorgen könnte, dass der Vorgang in Fleisch und Blut übergeht. Das führt dazu, dass den meisten Eltern folgende Situation bekannt vorkommen dürfte:

»Mama, stell mir eine Multiplikationsaufgabe! Eine dreistellige, bitte!« Woher nehmen, und nicht stehlen? Also greift Mama zu einem Zettel und saugt sich das Gewünschte aus den Fingern. Danach folgt eine Phase des Synchronrechnens: Mama berechnet auf einem zweiten Zettel ebenfalls das Ergebnis, zwecks Lösungskontrolle. Hat ein Kind im Rechnen erst einmal Blut geleckt, kann sich diese Situation schon mal ein Stündchen hinziehen, oder auch zwei. »Noch eine Aufgabe! Und dann noch eine, das macht grad soo Spaaaß!«

Da es falsch wäre, solchen Eifer zu bremsen, sitzt man also da, denkt sich Aufgaben aus und rechnet parallel.

Damals, in dieser Phase, habe ich mir fest vorgenommen, eines Tages entsprechende kleine Aufgabenbüchlein zu verfassen, um anderen Eltern diese Arbeit zu erleichtern. Einfache Büchlein, mit weitgehend gleichartigen Aufgaben, die sich nicht in überkandidelter Methodik verlieren, sondern schlicht und einfach auf den Punkt kommen: »Mama, gib mir eine Rechenaufgabe!« - »Aber gerne, mein Kind, wir waren auf Seite 11, Spalte 2 ...«

Schriftliches Multiplizieren üben - Band I der Reihe »Einfach nur lernen!« ist im Buchhandel erhältlich und enthält eine Fülle von Übungsaufgaben, deren Lösungen zur Kontrolle aus dem Internet heruntergeladen werden können.


Freitag, 28. Januar 2011

Geniales Übungsgerät: Der Abakus

Der Abakus ist die Urform der Rechenmaschine. Selbst große Rechenoperationen bis in den Milliardenbereich lassen sich mit ihm durchführen, wenn man den Umgang mit ihm beherrscht. Aber auch die Kleinsten können bereits mit dem Abakus das Rechnen erlernen.

Ein Abakus besitzt 100 horizontal verschiebbare Kugeln, angeordnet in zehn Reihen zu je zehn Einheiten. Seine einfachste Anwendung ist die Addition oder Subtraktion kleinerer Zahlen (bis 100).

Hierzu werden alle Kugeln linksbündig ausgerichtet. Die zu addierenden Zahlen werden nun als Kugelpäckchen nach rechts geschoben und anschließend abgezählt. Soll eine Zahl von der anderen subtrahiert werden, dann werden entsprechend viele Kugeln nach rechts, die abzuziehenden anschließend wieder nach links verschoben. Bei dieser Art der Verwendung des Abakus besitzt jede Kugel den Wert 1, egal, in welcher Reihe sie steht.

Lassen Sie Ihr Kind eine Weile auf diese Weise üben. Sie werden sehen: es macht ihm Spaß und die Rechenfertigkeiten wachsen dadurch schnell. Größere Kinder, die bereits das Geheimnis des Zehnerübergangs kennen, können auch im Dezimalsystem mit dem Abakus rechnen. Hierbei zählt jede Kugel der untersten Reihe 1, der zweituntersten Reihe 10, der drittuntersten 100 u.s.w. Eine genau Anleitung, auch dafür, wie der Zehnerübergang korrekt zu gestalten und das Ergebnis abzulesen ist, gibt es auch auf YouTube, zum Beispiel in diesem Video.

Jeder Mensch sollte mit dem Abakus vertraut sein. Auch Erwachsene profitieren von ihm, spätestens beim nächsten Stromausfall, oder wenn das Kaufen frischer Taschenrechnerbatterien vergessen wurde. Sollten Sie noch nicht mit ihm vertraut sein, dann nutzen Sie doch die Gelegenheit, ihn gemeinsam mit ihren Kindern zu erobern. Es macht wirklich Spaß!

Für Kinder möchte ich Ihnen den Rechenrahmen Gigant empfehlen (Abb. oben), einen schön gestalteten Rechenschieber, der auch einiges aushält und im Kinderzimmer eine gute Figur macht. Natürlich gibt es Abaki auch von anderen Anbietern. Finden Sie jetzt Ihren Abakus in dem reichhaltigen Angebot von Amazon.

Für nähere Erläuterungen zur Anwendung des Abakus möchte ich Ihnen diese Seite empfehlen: http://www.calculino.com/de/schule/abakus-rechenschieber_information.html



Dienstag, 26. Oktober 2010

Rechnen lernen – Das Zauberwort lautet: Übung

Will man ein Musikinstrument wirklich beherrschen, dann gibt es dazu nur einen Weg: regelmäßiges Üben. Es genügt nicht, sich die Lage der einzelnen Klaviertasten erklären zu lassen, wenn man ein guter Pianist werden möchte. Vielmehr muss man das Gelernte regelmäßig anwenden.

Im Rechnen ist es nicht anders. In den heutigen Schulen herrscht ein Missverhältnis zwischen Erklärungen von Lernstrategien und dem reinen Üben. Zu viele Erklärungen schaffen heillose Verwirrung, wenn die Richtigkeit der Regeln nicht durch ständiges, einfaches Üben selbst erfahren und so das bloß »Verstandene« zum wirklichen »Können« wird.

Multiplizieren lernt man durch Multiplizieren
Um die selbständige Lösung einer größeren Zahl von Multiplikationsaufgaben kommt man nicht herum, will man das Multiplizieren wirklich beherrschen. Es gibt keinen anderen Weg. Weicht man dem Üben aus, sind spätere gravierende Probleme die Folge, die daraus resultieren, dass man in der Anwendung einer so grundlegenden Rechenoperation unsicher ist.

Diesem Umstand hilft das neu erschienene Übungsbüchlein »Einfach nur lernen! - Multiplikation« von Ursula Prem ab. 840 Aufgaben zum Thema, von einfach bis anspruchsvoll, bieten vielfache Übungsmöglichkeiten. Ergänzt werden sie durch neun Textaufgaben, eine Anleitung zum Zapfenrechnen sowie vier elementare Merksätze, sodass der Schüler die Multiplikation nach erfolgreicher Bearbeitung des Buches wirklich sicher beherrscht.

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Einfach nur lernen! - Multiplikation


Freitag, 27. August 2010

Rechnen lernen: Mathematik entmystifizieren

Es scheint eine kollektive Seuche zu sein: Mathematik ist schwer. Mathematik ist langweilig. Mathematik ist überhaupt sch**** und wird mit abgesessen, weil es nicht anders geht, am Ende dann »irgendwie« bestanden. Inzwischen scheint es bereits als chic zu gelten, in Mathe »nicht eben eine Leuchte« gewesen zu sein und es »trotzdem« zu etwas gebracht zu haben. Nicht gerade ein leichter Stand für dieses erhabene Fach, in dessen Stoff sich nicht mehr und nicht weniger als das gesamte uns bekannte Universum abbilden lässt, wenn wir es nicht als notwendig üble Benotungsgrundlage verstehen, sondern es für sich sehen.

Schuld daran ist unsere Neigung zur Subjektivierung. Ein Fach, welches kaum einen Millimeter Raum lässt für subjektive Interpretationen, das macht dem heutigen Menschen Angst. Teilweise wird die Angst auch von außen an uns herangetragen: Friss oder stirb. Kapier das oder schreib ein schlechtes Abi und verbau Dir damit Deine Zukunft. So wird die edle Kunst der Mathematik herabgewürdigt und durch den Dreck gezogen. Mit Existenzangst besetzt und damit zum Hassobjekt degradiert.

Rechnen lernen: Es geht auch anders!
Gerade in den ganz jungen Jahren entscheidet sich das lebenslange Verhältnis, das der Schüler zur Mathematik einnehmen wird. Ein paar Mal vor der ganzen Klasse als »dumm« vorgeführt, und der Zug ist weitgehend abgefahren. Es kommt also darauf an, dieser fast mystische Furcht vor Mathematik, die sich stillschweigend von einer Generation zur nächsten überträgt, den Giftzahn zu ziehen. Hierzu bedarf es einer spielerischen Annäherung an die Welt der Zahlen, wie das Buch »Spielend rechnen lernen: Zahlenspaß für Grundschulkinder und ihre Eltern« sie bietet.

Mittwoch, 11. August 2010

Rechnen lernen mit dem Rechen-Kapitän von Ravensburger

Damit Kinder den Sinn des Rechnenlernens einsehen und mit Feuereifer dabei sind, ist es notwendig, die Inhalte anfangs so konkret wie möglich zu gestalten. Kommt die Frage: »Mama, wozu brauche ich das eigentlich?« erst einmal auf, stellt sie einen Motivationsknick dar, der nur schwer wieder zu überwinden ist. Unter 5 - 2 = 3 kann sich ein Vorschulkind oft noch nichts vorstellen. Denken Sie sich am besten kleine, witzige Spielereien aus, die dem Kind Spaß machen und ganz konkrete Erfolgserlebnisse bringen. 5 Murmeln, von denen Sie 2 wegnehmen, verdeutlichen die eben gestellt Aufgabe ungleich besser. Legen Sie die beiden wieder dazu, dann erklärt sich auch die dazugehörige Umkehraufgabe von selbst.

Haben sich die ersten Rechenfähigkeiten bereits entwickelt, ist es Zeit für ein weiterführendes Spiel wie beispielsweise den Rechen-Kapitän von Ravensburger. Hierbei sollen verschieden große Schiffe mit unterschiedlichen Waren beladen werden. Sie dürfen nicht zu wenig und nicht zuviel Ladung enthalten. Und da nicht jede Ware in jedes Schiff geladen werden kann und die Warengebinde unterschiedlich groß sind, stellt die Aufteilung eine Herausforderung dar, die ganz nebenbei das Addieren und Subtrahieren im Zahlenraum bis 20 vermittelt. Hierbei gibt es verschiedene Spielmöglichkeiten, sodass der Rechen-Kapitän nicht so schnell langweilig werden wird. Eine tolle Beschäftigung für lange Spielnachmittage …

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